In der Levante bezeichnet Sauda gebratene Leber, und sie gehört zu den Gerichten, die man eher in Familienküchen und kleinen Imbissen findet als auf Hochglanzkarten. In Syrien, im Libanon und im Irak wird Leber oft morgens oder am Mittag gegessen – heiß aus der Pfanne, mit Brot, Zitrone und frischem Gemüse.
So servieren wir Sauda
Im Dunya in Mannheim nehmen wir zarte Lammleber. Sie kommt in die heiße Pfanne und wird scharf angebraten, bis sie außen würzig gebräunt und innen noch saftig ist. Dann wird sie mit aromatischem Knoblauch und frisch gepresster Zitrone verfeinert.
Auf den Teller kommen dazu Zitronenspalten, Tomate und Gurke sowie warmes Fladenbrot. Die Zitrone gehört großzügig über die Leber – sie macht das Gericht leicht und frisch. Leber verträgt keine lange Garzeit: Bleibt sie zu lange in der Pfanne, wird sie fest und trocken. Deshalb wird Sauda am besten sofort gegessen.
Für wen Sauda ist
Sauda ist kein Gericht für alle, und das will es auch nicht sein. Wer Leber aus der arabischen oder türkischen Küche kennt und mag, wird hier fündig. Wer neugierig ist, teilt eine Portion mit am Tisch und probiert.
Gut daneben passen frische Begleiter: eine Schale Taboule oder Fattoush und etwas Mildes wie Hummus. Wer danach weiter bei Lamm bleiben möchte, bestellt einen Tikka-Spieß oder Mansaf Urduni.
Mehr aus der warmen Küche
Neben Sauda haben wir weitere warme Vorspeisen mit Fleisch, etwa Kibbe und Hummus bil Lahme. Alle Gerichte findest du auf der Speisekarte.